Cursus Continuus Ausgabe B, Buch 1, Lektion 8: Ein Brief für Marcus

Schon hat Marcus den Brief, schon liest er:
"Cornelia sendet ihrem Marcus viele Grüße. Ich bin traurig, weil ich nicht mehr mit Afra spazieren gehen und nicht oft schreiben kann. Aber Megaera sieht alles, hört alles und beobachtet alles. Sie sagt: " Ein Mädchen kann nicht allein spazieren. Denn viele üble Dinge können auf dem Forum und viele auf den Straßen sich ereignen. Bleibe also, schweige und sei zufrieden. Hier kannst du lesen und studieren ". Deshalb können wir nicht zusammentreffen, wir müssen warten: Ich bitte aber die Götter oft auf diese Weise: " Gute Götter, die ihr alles geben und alles verweigern könnt: Befreit ... " Trotzdem können wir den Brief aber nicht beenden: Schon kommt Megaera! Lebe wohl! " Vernichtet Megaera! ", sagt Marcus, " und befreit Cornelia von der schlechten Frau, alle Götter und Göttinnen! " Danach sucht er den Tempel der Venus auf und betet so vor dem Tempel: " Oh Venus, ich rufe dich; denn du kannst Cornelia von Sorgen befreien. Du beschützt alle Menschen, wenn sie lieben. Was ist das Leben ohne dich? Wer gewinnt denn Liebe außer dir? Wen also kann ich rufen, wenn ich Schmerz empfinde, außer dich? Von wem kann ich Hilfe erhoffen, wenn nicht von dir? Erfreut dich Cornelia etwa nicht oft mit Opfern? Suche ich deinen Tempel etwa nicht oft auf? Bist du mit den Opfern denn nicht zufrieden? Erwartest du Tauben? Erwartest du Lämmchen? Ich habe keinen Überfluss an Reichtum, ich habe kein Geld. Dennoch verspreche ich ein Lämmchen und bete so: Höre, Venus, große Göttin! Von dir allein erhoffe ich Hilfe! "