Cursus Continuus Ausgabe B, Buch 2, Lektion 7: Cäsar und sein Glück

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Fast alle, die von C. Caesar berichtet haben, stimmen überein, wie kundig er mit Waffen war, wie gut er Pferde lenkte, mit wie großer Schnelligkeit er alles vollendete, wie klug er seine Soldaten behandelte. Wer aber sollte glauben, dass er so viele Siege allein durch Tapferkeit errungen hat. Wer dürfte leugnen, dass ihm meistens Fortuna selbst gewogen war, die, wie es in einem Sprichwort heißt, "Die Tapferen unterstützt". Wie oft er von ihr unterstützt worden ist, wie oft er aus größter Gefahr gerettet worden ist, kann durch viele Beispiele gezeigt werden. Von diesem möge eines erzählt werden: Während Caesar in Gallien kämpfte, wurde er vom Feind gefasst schon auf seinem Pferd getragen. Es begegnete ihm ein Gallier, grüßte, als er Caesar erkannte und schrie: „Caesar, Caesar!" Nachdem diese Stimme gehört worden ist, hat der, der Caesar gefangen hatte, ihn ohne Aufschub gehen lassen, denn in Gallischer Sprache bedeutet „Caesar" „Lass ihn gehen".